Vorschau: Ligapokal in Kempten

Nach einer erneuten Niederlage will der FCW endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Am Samstag, 31. Oktober, ist Wiggensbach zu Gast beim FC Türksport Kempten. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr. Ob die Partie stattfinden wird, zeigt sich im Laufe der Woche und hängt davon ab, wie sich das Infektionsgeschehen in und um Kempten herum verändert.

Heimniederlage im Ligapokal

Der FC Wiggensbach wartet weiterhin auf einen Sieg. Im Ligapokal muss man sich dem TV Weitnau mit 3:5 (1:2) geschlagen geben.

Den Wiggensbachern gelang trotz verletzungsbedingt dünnem Kader der bessere Start: Bereits nach fünf Minuten verwertete Omar Diop einen abgewehrten Schuss zum 1:0. Im Anschluss fabrizierten die Hausherren zahlreiche Chancen, teilweise auch Hochkaräter, die allerdings allesamt vom Gäste-Torwart vereitelt wurden. In der 22. Spielminute machte es Weitnau besser: Ein Eckball fand in Elias Baiz einen Abnehmer, der zum 1:1 einköpfte.

Wären die weiteren Chancen des FCW bis zur Halbzeitpause genutzt worden, hätte man mit einer komfortablen Führung in Hälfte zwei gehen können, doch die Unfähigkeit der Hausherren sorgte für das 2:1 für Weitnau. Kurz vor der Halbzeit agierte die rechte Abwehrseite zu zaghaft und ließ Luis Stöhr davonziehen, der die Führung der Gäste erzielte.

Nach dem Seitenwechsel dann sofort die wohl entscheidende Szene: Diesmal vernaschte der eingewechselte German Stöhr die Wiggensbacher Hintermannschaft und erhöhte auf 3:1 für Weitnau. Der FCW schien gebrochen, nach vorne waren Ansätze da, doch der letzte, entscheidende Pass sollte nicht gelingen. Dagegen nutzten die Stöhr-Brüder die Unachtsamkeiten der Wiggensbacher. Die rechte Abwehrseite kam nicht mit dem schnellen, aber einfachen Fußball der Weitnauer klar und fing sich in der 60. und 72. Minute die Treffer vier und fünf.

Trotz des Aufbäumens in den Schlussminuten und Treffern durch erneut Diop und Maguire nahm der FC Wiggensbach auch im Ligapokal nichts Zählbares mit.

Weitnau zu Gast im Ligapokal

Nach dem letzten Ligaspiel in diesem Jahr geht’s für den FCW am Samstag, 24. Oktober, weiter. Dann ist der TV Weitnau im Ligapokal zu Gast im Max-Swoboda-Stadion. Ob der FCW eine Mannschaft am Wochenende stellen kann, wird sich unter der Woche im Training zeigen. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr.

Niederlage in Füssen

Der FC Wiggensbach nimmt keine Punkte aus Füssen mit und verliert 0:2.

Nach holprigem Start fand der ersatzgeschwächte FCW besser ins Spiel. Über die Außenbahnen wurden einige Chancen kreiert, die allerdings keinen Abnehmer in der Mitte fanden. Bereits nach einer halben Stunde musste der eingesprungene Haggenmüller verletzungsbedingt raus – für ihn kam Thomas Ried in die Partie.

Kurz vor der Halbzeit dann der erste Rückschlag für die Gäste: Nach einer Ecke stieg Schenk am höchsten und köpfte zum überraschenden 1:0 ein.

Nach dem Seitenwechsel wollte Wiggensbach wieder angreifen, doch Chancen waren Mangelware. Zu viele Abspielfehler und Ballverluste schlichen sich ein, sodass der FCF das Spiel in die Hand nahm. In der 53. Minute entschied Schiedsrichter Gangi auf Strafstoß nach einem klaren Foul gegen einen Füssener Stürmer. Den fälligen Elfmeter verwandelte erneut Schenk zum 2:0. Zudem trug sich mit Lukas Ried ein weiterer Spieler in die Verletztenliste der Wiggensbacher ein.

Das letzte Aufbäumen des FCW trug keine Früchte, zu harmlos waren die Offensivaktionen. Dementsprechend holt sich Füssen verdient die wichtigen Punkte im Abstiegskampf. Der FCW hingegen entfernt sich weiter von der Spitze und versumpft im Niemandsland der Tabelle.

Hinweis zum Spiel in Füssen

Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen im Landkreis Ostallgäu ( > 35 pro 100.000 ) besteht beim morgigen Auswärtsspiel für alle Zuschauer auf dem gesamten Gelände durchgänig Maskenpflicht.

Letztes Ligaspiel in Füssen

Am kommenden Samstag, 17. Oktober, ist der FC Wiggensbach zu seinem letzten Meisterschaftsspiel in diesem Jahr beim FC Füssen zu Gast. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr. Die Füssener sind nach der langen Corona-Pause noch nicht so richtig in Fahrt gekommen – alle Ligaspiele endeten mit einer Niederlage – und kämpfen nun gegen den Abstieg. Der FC Wiggensbach kann nach dem 1:1-Unentschieden gegen Durach das Ziel Wiederaufstieg nun völlig vergessen. Womöglich verbessert sich nun die Leistung, nachdem kein Druck mehr auf der Mannschaft liegt.

Remis im Spitzenspiel

FC Wiggensbach kommt gegen die Reserve des VfB Durach nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

Bei regnerischem Wetter mussten die über 170 Zuschauer eine dürftige Partie ansehen. Sowohl der FCW als auch die Gäste schafften es zu Beginn nicht, aus dem Spiel heraus gefährliche Chancen zu kreieren. Erst gegen Mitte der ersten Hälfte tauchte Francis Onukwugha allein vor Gästetorwart Löchle auf, konnte diesen allerdings nicht überwinden. Durach machte es auf der anderen Seite nicht besser: Zweimal rettete Sascha Haushammer auf der Linie.

Kurz vor der Halbzeitpause mussten die Hausherren wechseln: Onukwugha verletzte sich am Oberschenkel und konnte nicht mehr weitermachen – für ihn kam Felix Fleschutz ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel dann gleich der Schock für Wiggensbach. Ein Duracher Stürmer kam im Strafraum zu Fall und Schiedsrichter Dominik Urbin zeigte auf den Punkt. Cihad Taghanli behielt die Nerven und brachte den VfB in der 51. Spielminute in Führung.

Es dauerte keine fünf Minuten, ehe Urbin erneut einen Strafstoß pfiff – diesmal auf der anderen Seite. Nach einem der wenigen Wiggensbach-Angriffe kam Marc Ohmayer zum Abschluss. Sein Schuss wurde allerdings von der Hand eines Verteidigers geblockt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Felix Fleschutz zum 1:1-Ausgleich.

Anschließend verwalteten beide Mannschaften das Ergebnis. Auch ein Platzverweis auf Duracher Seite brachte beim FCW nicht die benötigte Durchschlagskraft. Zudem musste mit Lukas Ried erneut ein Wiggensbacher Offensivakteur verletzungsbedingt ausgewechselt werden. So trennten sich der FCW und der VfB verdient mit 1:1.

Spitzenspiel: Zweiter gegen Dritter

Am kommenden Samstag, 10. Oktober, empfängt der FC Wiggensbach den Zweitplatzierten VfB Durach II. Anpfiff der Partie ist um 15 Uhr im Max-Swoboda-Stadion. Um nicht komplett den Anschluss an den Aufstiegsplatz zu verlieren, benötigt der FCW im besten Fall einen Dreier. Bei einer Niederlage kann das Ziel Wiederaufstieg gestrichen werden.

FC Wiggensbach verliert beim FC Oberstdorf mit 2:1

Nachdem es den ganzen Vormittag durchgeregnet hat, fand das Spitzenspiel zwischen dem FC Oberstdorf und dem FC Wiggensbach auf schlechtem Untergrund statt. Von Beginn an ließen die Wiggensbacher den FCO das Spiel machen und versuchten durch schnelle Vorstöße zu eigenen Chancen zu kommen. Bereits nach 15 Minuten erzielte Maguire das 1:0 für den FCW. Da Onukwugha allerdings im passiven Abseits stand und die Sicht des gegnerischen Torhüters behinderte, wurde der Treffer aberkannt.

Nach 25 Minuten musste mit Matze Herzig der erste Wiggensbacher verletzt vom Feld – für ihn kam Marc Ohmayer ins Spiel. Da die Gastgeber stets Druck machten agierte der FCW lediglich mit weiten Bällen, die allerdings nur selten für Gefahr sorgten. Oberstdorf produzierte vermehrt Chancen, scheiterte aber entweder an Torhüter Marinaro oder an sich selbst.

Nach der Halbzeitpause konnten die Gäste vorerst jubeln: Nach einem weiten Abschlag schaltete Lukas Ried am schnellsten und schob den Ball am Keeper vorbei. Doch die Freude währte nicht lange: Im Gegenzug bekam der FCO einen Elfmeter zugesprochen und Marco Bonauer verwandelte eiskalt.

Beide Mannschaften erarbeiteten sich im weiteren Spielverlauf einige hochkarätige Chancen, die jedoch allesamt kläglich vergeben wurden. Auf Wiggensbacher Seite verfehlten zweimal Ohmayer und Ried sowie Onukwugha und Diop. Die Hausherren machten ihre Sache besser und erzielten nach einem Fehler in der Hintermannschaft den 2:1-Siegtreffer. In den Schlussminuten wurde dem FCO erneut ein Elfmeter zugesprochen, den Bonauer allerdings gegen die Latte setzte.

So verpasst der FC Wiggensbach die Chance, die direkte Konkurrenz auf Abstand zu halten und rutscht auf den dritten Tabellenplatz. Und es hat sich wieder einmal mehr gezeigt, dass aufgrund fehlender Fitness 90 Minuten für den ein oder anderen doch zu lang sind.