Wieder einmal sieht der FCW wie der Sieger aus, als es kurz vor Schluss ein Standard-Gegentor setzt. Immerhin bleibt das Team mit dem Remis seit sechs Spielen unbesiegt.
Vorsitzender Michael Gaminek war schon auf dem Weg eine Kiste Bier zu kaufen, um mit der Mannschaft den rechnerischen Klassenerhalt zu zelebrieren. Doch es kam, wie es kommen musste: In der 94. Minute bekam Gegner SVO Germaringen einen Eckball zugesprochen. Schon dreimal hatte der FCW in der Rückrunde per Standardsituation den Ausgleichstreffer kassiert, gegen Legau sogar deswegen verloren. Diesmal trudelte der Ball Richtung langem Pfosten, Patrick Wörz köpfte und der Ball flutschte durch die Beine von Wiggensbachs Keeper Francesco Marinaro über die Torlinie. Groß war der Frust bei dem Team von Trainer Alexander Methfessel.
Doch trotz des späten Gegentreffers steht die Mannschaft im Saisonendspurt gut da. Seit sechs Spielen unbesiegt, wieder gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte gepunktet – diesmal sogar auswärts. Es müsste mit dem Teufel zugehen, sollte Wiggensbach noch etwas mit dem Abstieg aus der Bezirklsiga zu tun haben, sagte Methfessel.
Gegen Germaringen zeigte das Team in der ersten Hälfte eine ansprechende Leistung. Nach einem frühen Gegentor wegen eines missglückten Rückspiels von Innenverteidiger Matthias Zoll bewies die Mannschaft Moral. Moritz Ewald legte Lukas Ried nach einem starken Dribbling das 1:1 auf (10. Minute). Dann ging Wiggensbach sogar in Führung. Nach Rückraumflanke von Johannes Heinle traf Jonas Roth zum 2:1 (27.). In der zweiten Hälfte brachte Tabellenvierter Germaringen dann mehr Zug in sein Spiel. Somit war der bittere Ausgleichstreffer am Ende nicht unverdient. (ep)
