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Die 90er Jahre und das neue Jahrtausend

Nach den glorreichen 80-er Jahren mussten die Wiggensbacher Fussballer in den 90-er Jahren kleinere Brötchen backen. Vorwiegend in der B-Klasse dümpelete die Deutsche-Welle-Generation herum. 1990 klopfte das Team um den damaligen Trainer Christoph Elser zwar noch einmal an das Tor der Bezirksliga, doch im Aufstiegsspiel gegen den TSV Haunstetten zog man den kürzeren. Das Spiel schlug allerdings schwabenweit für Furore, da der Schiedsrichter als Hauptsponsor des TSV Haunstetten entlarvt wurde.

Nur ein Jahr später kam der tiefe Fall in die B-Klasse. Nach einem einjährigen Intermezzo 1994 in der A-Klasse gehörte fünf Jahre die B-Klasse zum Tagesgeschäft. 1996 war man, fast unbemerkt von der Fußballgemeinde mit einem Bein sogar in der C-Klasse, als Werner Steinweg und Glücksgöttin Fortuna im letzten Saisonspiel seine Mannen mit zwei Toren vor dem Abstieg bewahrte.

Erst 1999 ging es in Wiggensbach wieder aufwärts. Der Durchmarsch von der B-Klasse bis in die Bezirksliga ist eng mit der „Erfolgsstory Reinhard Christl” verbunden. Er avancierte Anfang 2000 zum erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte. Auf dem Höhepunkt des Erfolges folgte sogar noch die Reserve mit Coach Manfred Guggenmos von der C-Klasse in die B-Klasse. In den Sog der Wiggensbacher Auferstehung fiel auch der Bau der neuen Tribüne mit Umkleidekabinen. Das Burgstadion gilt als Schmuckkästchen in der Region.

Dass sportlicher Erfolg keine Einbahnstrasse ist, mussten Spieler, Fans und Funktionäre 2003 erkennen, als wiederum nach einem Relgationsspiel der Abstieg aus der Bezirksliga besiegelt war. Einen historischen Schritt nahm die Abteilung am 27.Februar 2004 vor, als der FC Wiggensbach aus der Taufe gehoben wurde.

Seit zwei Jahren spielt die Erste wieder in der Kreisliga (Stand 2005). Nach zwei vergeblichen Anläufen (jeweils 3. Platz) droht jetzt wieder eine Phase des Stillstands. Skeptiker befürchten sogar einen erneuten Niedergang. Die nächsten Jahre werden zeigen wohin der Weg führt.

Forza Wiggensbach